Bildungsherberge - Tagungsort von SP und AStADie GsF ist die Juso-Hochschulgruppe der FernUniversität in Hagen.
Wir sind Mitglied im Landesverband der Juso-Hochschulgruppen NRW und im Bundesverband der Juso-Hochschulgruppen und nehmen regelmäßig an den Bundeskoordinationstreffen der Juso-Hochschulgruppen teil. Wir haben die Namensergänzung "GsF" gewählt, um an der FernUni eingeschriebenen Genossinnen und Genossen, die das Juso-Alter überschritten haben, und das sind an der FernUni viele, zu signalisieren, dass sie bei uns mitmachen und sich an uns werden können. Ebenso sind uns Nicht-Parteimitglieder, die unsere Ziele teilen, herzlich willkommen.
Zur Organisation der Juso-Hochschulgruppen im Allgemeinen:
Die Juso-Hochschulgruppen sind der Studierendenverband der Jusos und der SPD. Bundesweit gibt es mehr als 80 aktive Gruppen, davon 14 allein in Nordrhein-Westfalen. Wir arbeiten in den örtlichen Studierendenvertretungen mit und vertreten die Studierenden in den Gremien der akademischen Selbstverwaltung. Mit dem Anspruch, die SPD zu bewegen, machen wir uns nicht nur für bildungs-, sozial- und wissenschaftspolitische Verbesserungen stark, sondern entwickeln auch in vielen anderen politischen Fragen eigene Positionen.
Die Juso-Hochschulgruppen sind für alle offen, die an einer zukunftsgewandten und emanzipatorischen Politik an den Hochschulen interessiert sind. Egal ob mit oder ohne SPD-Parteibuch, alt oder jung, jedeR Interessierte kann mitarbeiten
Die Juso-Hochschulgruppe der FernUniversität in Hagen umfasst mittlerweile über 70 Mitglieder im Alter von Anfang 20 bis über 70, wir würden uns freuen, wenn sich noch mehr Genossinnen und Genossen und der SPD nahe stehende Kommilitoninnen und Kommilitonen zum Mitmachen entscheiden könnten. Wir haben Kontakte zur SPD-Landtagsfraktion NRW aufgebaut und bringen dort die studentischen Interessen der FernUniversität ein.
Unsere inhaltlichen Schwerpunkte an der FernUniversität in Hagen sind:
Wir setzen uns ein für Chancengleichheit im Bildungssystem!
Dazu gehört für uns ein Verbot von Studiengebühren in jeglicher Form - also auch von Studienkonten und Bildungsgutscheinen. Wir begrüßen daher die Abschaffung der Studiengebühren durch die rotgrüne Landesregierung in Nordrhein-Westfalen. Darüber hinaus geht es uns um eine elternunabhängige Ausbildungsförderung.
Wir begrüßen die erweiterten Zugangsmöglichkeiten zum Studium ohne Abitur, bedauern aber, dass die Fachhochschulreife nicht mehr zum Beginn eines Probestudiums berechtigt. Dies werden wir in einem der nächsten Treffen des Arbeitskreises Wissenschaft der SPD-Landtagsfraktion zur Sprache bringen.
Auch der Bau und der Erhalt der Bildungsherberge in Hagen war und ist ein Kind der GsF-Juso-HSG, um Studierenden bei einem Aufenthalt in Hagen kostengünstige Uebernachtungsmöglichkeiten zu bieten.
Im Senat der FernUni haben wir gegen die neue Gebührensatzung gestimmt, die vielfältige Ermäßigungsgründe nicht vorsieht und werden zur nächsten Senatssitzung über einen Änderungsantrag versuchen, Gebührenermäßigungen für Bezieherinnen und Bezieher geringer Einkünfte zu erreichen.
Mehr Demokratie wagen!
Diese Forderung Willy Brandts aus dem Jahr 1969 gilt immer noch nicht in ausreichendem Maß an den Hochschulen. Daher fordern wir neben dem Erhalt der verfassten Studierendenschaft auch den weiteren Ausbau demokratischer studentischer Mitbestimmung. 2 Stimmen in den Fakultätsräten, 3 Stimmen im Senat und keine Stimme im Hochschulrat ermöglichen keine ausreichende studentische Mitbestimmung.
Für eine qualitativ gute Studienreform und ein breites Fächerangebot an der FernUni!
Wir halten Studienreformen, die sich vor allem an den Bedürfnissen des Marktes und der Wirtschaft orientieren, für unzureichend. Der Staat und die Gesellschaft haben ein Interesse an vielfältig ausgebildeten Bürgerinnen und Bürgern. Dennoch muss sich das Studium verändern: eine internationale Zusammenarbeit und internationale Anerkennung von Leistungsnachweisen und Studienabschlüssen sind gut und richtig. Die Frage ist also nicht Studienreform: ja oder nein, sondern wie. Bologna ist gut gemeint, aber miserabel umgesetzt. Wir werden uns weiterhin gegen die Streichung nicht ausreichend nachgefragter Studiengänge und gegen einen NC beim Uebergang vom Bachelor zum Master einsetzen, da sich der Bachelor nicht als berufsqualifizierender Abschluss durchsetzen konnte.
Leider werden an der FernUni in letzter Zeit zunehmend Studiengänge eingestellt, angeblich wegen nicht ausreichender Nachfrage. Unser Kampf dagegen ist leider ziemlich erfolglos, wir nehmen aber keine Einstellung widerstandslos hin.
Datenschutz beim E-Learning gewährleisten!
In der Hochschulpolitik an der FernUni engagieren wir uns für den Datenschutz bei der Anwendung der Lernplattform „moodle“. Eine vom AStA in Auftrag gegebene Untersuchung hat gezeigt, dass der Datenschutz nur unzureichend gewährleistet ist.
Weiteres hierzu findet ihr unter www.fernstudis.de
Geschlechterdemokratie leben!
Auf Initiative der GsF-Juso-HSG im AStA wurden StudierendenvertreterInnen zum Thema Gender Budgeting geschult. Der Arbeitsausschuss des Studierendenparlaments befasst sich nun dauerhaft mit der Prüfung von Haushaltsansätzen und Kosten unter Berücksichtigung deren Auswirkungen auf die Geschlechter.
Den studentischen Nachwuchs fördern!
Die GsF-Juso-HSG im AStA hat sich für ein hochschulpolitisches Seminar stark gemacht, dass im Mai 2011 in der Bildungsherberge stattgefunden hat. Die Resonanz war positiv, wir werden uns für eine Wiederholung einsetzen. Denn je mehr Studierende sich in der Studierendenvertretung engagieren, desto besser kann die Arbeit auf einzelne verteilt und erledigt werden.
Für einen Beitritt der Studierendenschaft der FernUni zum fzs!
Wir sind für eine breite Vernetzung der Studierendenschaften. Joana Kleindienst vernetzt die Studierendenschaft der FernUni international im Rahmen ihrer Tätigkeit als AStA-Referentin für Internationales als vice chairwoman bei dem EADTU Student Council in wissenschaftlichen Fachfragen, wir halten eine bundesweite Vernetzung in hochschulpolitischen Fragen ebenfalls für wichtig. Wenn jede Studierendenschaft einer Hochschule alleine ihre Interessen vertritt, erreicht sie nicht viel. Bislang scheitert ein Beitritt zum fzs leider an unserem Koalitionspartner RCDS.
Haben wir Dein Interesse geweckt?
Falls Du bei uns mitmachen möchtest, verwende bitte das Kontaktformular oder wende ich Dich an unsere Studierendenvertreterinnen und -vertreter, deren Email-Adressen Du in jedem Sprachrohr und auf www.fernstudis.de findest.
Juso-Hochschulgruppen fordern schnelle Schritte bei Abschaffung des Kooperationsverbots
Zum Antrag der SPD-Bundestagsfraktion zur Überwindung des Kooperationsverbotes in der Bildungsfinanzierung und zur angekündigten Bundesratsinitiative von Schleswig-Holstein, erklärt Mareike Strauß vom Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:
Veröffentlicht am 25.01.2012
Juso-Hochschulgruppen fordern BAföG-Reform und Ende des Stipendienprogramms
Zur Verabschiedung des 19. BAföG-Berichts durch das Bundeskabinett erklärt Marie-Christine Reinert vom Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:
„Das BAföG ist weiterhin das einzige Studienfinanzierungsinstrument, das mehr Menschen ein Studium ermöglicht. Es braucht dennoch eine Weiterentwicklung. Kurzfristig müssen die Bedarfssätze um mindestens 5%, die Elternfreibeträge um mindestens 6% Prozent erhöht werden. Zudem muss das BAföG mit einer kontinuierlichen Förderung zwischen Bachelor und Master und der Aufhebung der Altersgrenzen „bolognatauglich“ gemacht werden.
Veröffentlicht am 18.01.2012
Juso-Hochschulgruppen fordern kontinuierliche Finanzierungskonzepte zur Verbesserung der Lehre und fordern Abschaffung des Kooperationsverbots.
Zur Vorstellung der geförderten Hochschulen in der zweiten Auswahlrunde des Qualitätspakts Lehre erklärt Mareike Strauß vom Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:
„Eine nachhaltige Verbesserung der Lehre erfordert langfristige und kontinuierliche Finanzierungskonzepte. Statt Programme mit begrenzter Laufzeit brauchen die Hochschulen Planungssicherheit bei der Etablierung von Maßnahmen. Der Qualitätspakt Lehre ist ein gutes Signal, Lehre wieder in den Fokus zu rücken. Er muss durch ein stetiges Finanzierungskonzept abgelöst werden.
Eine ausreichende und kontinuierliche Finanzierung guter Lehre ist aber nur durch eine stärker Beteiligung des Bundes möglich. Dafür muss dringend das Kooperationsverbot abgeschafft werden. Frau Schavan ist in der Pflicht anstelle von Sonntagsreden zeitnah einen Gesetzesentwurf dazu vorzulegen. Nur so kann gewährleistet werden, dass gute Lehre nicht nur ein kurzfristiger Trend ist, sondern nachhaltig umgesetzt und weiterentwickelt wird.“
Veröffentlicht am 13.12.2011
Alle Sitzungen der studentischen Gremien sind hochschulöffentlich.
Wenn ihr an einer Sitzung teilnehmen wollt, ihr aber die Fahrtkosten nicht bezahlen könnt, sprecht uns bitte an, wir suchen nach Lösungsmöglichkeiten.
Veröffentlicht am 10.12.2011
Schon bei der Verabschiedung des Betreuungskonzepts der Fakultät Kultur- und Sozialwissenschaften am 17.02.2010 wies Ulrike Breth, die für uns im Fakultätsrat sitzt, in einer Sonder-Stellungnahme darauf hin, dass der Wegfall der Präsenz- und mentoriellen Veranstaltungen in den Regional- und Studienzentren nicht alleine durch virtuelle Betreuung in moodle kompensiert werden könne.
Auch das Service on Demand Konzept, seit 2005 in der Planung, war noch nicht richtig auf den Weg gebracht.
Mittlerweile steht das Betreuungskonzept der Fakultät KSW seit fast 2 Jahren und es häufen sich die Beschwerden der Kommilitoninnen und Kommilitonen über zu wenig Präsenveranstaltungen und mentorielle Betreuungen in den Studien- und Regionalzentren.
Nicht alle Institute sind davon in gleicher Weise betroffen, einige Institute, allen voran das Historische Institut, stellen mit den vorhandenen Mitteln sehr gute und nachgefragte Angebote auf die Beine.
Wir kritisieren, dass das Service on Demand Konzept nicht beworben und auch nicht umgesetzt wird, wir kritisieren die alleinige Festlegung auf moodle.
Ein Fernstudium braucht Betreuung und Nähe vor Ort! Eine uralte Forderung unserer HSG, die in Bezug auf das Betreuungskonzept der Fakultät KSW aktueller ist denn je.
In der kommenden Fakultätsratssitzung im Januar werden wir das ansprechen und einfordern.
Veröffentlicht am 09.12.2011
Juso-Hochschulgruppen fordern Abschaffung des Kooperationsverbots und stärkere öffentliche Grundfinanzierung der Hochschulen!
Zum heute veröffentlichten Bildungsfinanzbericht des Statistischen Bundesamtes erklärt Mareike Strauß vom Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:
„Der Bund muss endlich mehr Verantwortung bei der Bildungsfinanzierung übernehmen. Das Kooperationsverbot gehört deshalb abgeschafft! Nach wie vor tragen die Länder den Großteil der Finanzierung von Bildung, Forschung und Wissenschaft. Auch mit der Schuldenbremse darf es nicht zu neuen Kürzungen kommen. Stattdessen muss der Bund endlich von seiner Steuerentlastungspolitik abrücken und kontinuierlich an Bildungsausgaben beteiligt werden.
Veröffentlicht am 03.12.2011
Wir sind entsetzt und fassungslos über das Massaker an unseren Genossinnen und Genossen in Norwegen.
Wir trauern mit allen Betroffenen um die Getöteten.
Veröffentlicht am 24.07.2011
Hochschulen auf steigende Studierendenzahlen nicht vorbereitet
Juso-Hochschulgruppen fordern 10.000 zusätzliche ProfessorInnenstellen
Zur Veröffentlichung des Vorberichts zum Personal an Hochschulen des Statistischen Bundesamtes erklärt Mareike Strauß vom Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:
„Die Hochschulen sind auf die höheren Studierendenzahlen im kommenden Wintersemester personell nicht vorbereitet. Für eine qualitativ gute Lehre sind mindestens 10.000 zusätzliche ProfessorInnenstellen notwendig. Die Länder müssen dafür endlich ihrer Verantwortung für die Hochschulen gerecht werden. Kürzungen bei der Grundfinanzierung, wie in einigen Ländern geplant oder schon umgesetzt, sind nicht hinnehmbar.
Der Bericht zeigt, dass die Zahl des wissenschaftlichen Personals an Hochschulen noch immer zu niedrig ist. Vor allem der Anstieg an Professuren um 3% im Jahr 2010 gegenüber 2009 reicht nicht aus um die Herausforderungen durch die Aussetzung der Wehrpflicht und die doppelten Abiturjahrgänge im kommenden Wintersemester zu bewältigen.“
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Tobias Keim
Juso-Hochschulgruppen
Bundesgeschäftsführer
Wilhelmstraße 141
10963 Berlin
Fon: 030/25991-285
Fax: 030/25991-415
Mobil: 0151/58490383
Mail: Tobias.Keim(at)spd.de
Veröffentlicht am 16.07.2011
Gesetzliche Bedingungen für Praktika – JETZT!
Zum heutigen Fachgespräch "Die Situation der Praktikantinnen und Praktikanten mit Hochschulabschluss in Deutschland" im Bundestagausschuss für Bildung und Forschung erklärt Anna Spaenhoff vom Bundesvorstand der Juso Hochschulgruppen:
„Die Aussagen der Sachverständigen zeigen deutlich, dass es dringend an der Zeit ist, gesetzliche Bedingungen für Praktika zu schaffen. Eine gesetzliche Regelung muss einen Mindestlohn umfassen, Arbeitszeiten regeln und für eine Sozialversicherung sorgen!
Viele Absolventinnen und Absolventen schließen an ihr Studium ein Praktikum an. In den meisten Fällen werden Praktikantinnen und Praktikanten als billige Arbeitskräfte ausgebeutet - eine Perspektive für eine Übernahme nach dem Praktikum bekommen die Wenigsten. Zahlreiche Studien belegen dies, wie auch die erst kürzlich veröffentlichte DGB-Studie „Generation Praktikum 2011“.
Wir fordern die Bundesregierung auf, die Augen vor den Tatsachen nicht weiter zu verschließen und es als ihre Pflicht anzuerkennen, die Bedingungen im Praktikum gesetzlich zu regeln. Rechte und Aufgaben der Praktikantinnen und Praktikanten müssen gesichert werden!“
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Tobias Keim
Juso-Hochschulgruppen
Bundesgeschäftsführer
Wilhelmstraße 141
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Veröffentlicht am 16.07.2011
Schuldenbremse darf keine Bildungsbremse werden!
Juso-Hochschulgruppen fordern von Ländern kein Sparen auf Kosten der Bildungsausgaben
Zur heute erschienenen Hochschulfinanzstatistik des Statistischen Bundesamtes erklärt Jan Krüger vom Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:
„Die Bundesländer dürfen ihre Finanzen nicht auf Kosten des Bildungsbereichs sanieren! Immer noch geben sie zu wenig Geld für Bildung aus. Die Schuldenbremse verlangt aber bis 2020 ausgeglichene Haushalte. Die derzeitigen Sparpläne in mehreren Bundesländern kritisieren wir scharf. So wird die Schuldenbremse zu einer Bildungsbremse.
Die Bundesregierung muss von ihrem Kurs der Steuerentlastungen abrücken. Die Entlastungen treffen auch die bereits unterfinanzierten Bundesländer und erhöhen den Konsolidierungsdruck noch einmal. Die Entlastungssummen wären im Bildungsbereich wesentlich besser aufgehoben.
Der Bericht zeigt außerdem die wachsende Abhängigkeit der Hochschulen von Drittmitteln. Wir sind dagegen der festen Überzeugung, dass Bildung und Wissenschaft öffentliche Güter sind. Die Bundesländer sind in der Pflicht, ihre Hochschulen mit einer angemessenen Grundausstattung zu versehen. Hochschulen dürfen nicht in die Abhängigkeit von privaten Mitteln getrieben werden.“
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Tobias Keim
Juso-Hochschulgruppen
Bundesgeschäftsführer
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www.jusohochschulgruppen.de
www.studium-der-zukunft.de
Veröffentlicht am 16.07.2011